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Anne Hoffmann und Moritz Frei/Let there be Light_
Sound- und Lichtinstallation
Moritz Frei

Etwas unterbricht sich. Immer wieder, als würde es nachdenken.
Stimmen aus alten Radios liefern Erklärungen. Sie klingen vernünftig. Sie widersprechen sich nicht. Vielleicht ist das das Problem.

Das Licht im Raum folgt einem Plan. Der Plan sieht aus wie ein Versagen.
Zwischen Rauschen und Sprache, zwischen generierter Musik und Stille: Gespräche über Ursachen, die niemand bestätigen und niemand widerlegen kann.

Anne Hoffmann und Moritz Frei fragen, was passiert, wenn eine Störung zu glatt ist, um zufällig zu sein - und eine Erklärung zu rund, um wahr zu sein. Ob das Flackern ein Defekt ist oder eine Behauptung. Ob der Unterschied noch eine Rolle spielt.

Die beiden haben bereits gemeinsam einen Film, eine Webserie und ein Theaterstück realisiert. 
Let there be Light ist ihre erste Installation.

Linn Schröder/Ostkreuz
Anne Hoffmann und Moritz Frei

Anne Hoffmann und Moritz Frei arbeiten seit Jahren immer wieder zusammen. Gemeinsam haben sie die Filminstallation Wie groß ist das Feuer? – Ein Pilot., die Webserie Die Corona Chronik und die Stückentwicklung Pol Pots Lächeln oder Recherchen zum guten Glauben (zusammen mit Ruth Messing) realisiert. Licht und das Verschwimmen von Fakten, Fiktion und gefühlten Wahrheiten sind wiederkehrende Themen ihrer Zusammenarbeit.
Hoffmann studierte Schauspiel an der HMT Leipzig. In eigenen Produktionen ist sie zugleich Konzeptionistin, Recherchierende und Spielende, an der Schnittstelle vom Dokumentarischen zum Fiktiven. Frei studierte Fotografie an der HGB Leipzig und arbeitet medienübergreifend mit Fundstücken, Alltagsgegenständen und ortsspezifischen Ansätzen. Experiment und potentielles Scheiten sind wichtige Elemente seiner Arbeit.